Das Projekt „Ergänzende Förderung für auffällige Kinder in Höhenberg/Vingst/Ostheim“
5.10.1993
Ratsauftrag: Entwicklung eines Maßnahmenprogramms für gesundheitlich benachteiligte Kinder in besonders belasteten Gebieten
1994
In einer Einschulungsuntersuchung, durchgeführt durch das Gesundheitsamt der Stadt Köln in einer Grundschule in Köln-Höhenberg hatten 12 von 80 (15%) der einzuschulenden Kinder niemals einen Kindergarten besucht und waren zum überwiegenden Teil der deutschen Sprache nicht mächtig. 20 von 80 (25%) der zur Einschulungsuntersuchung vorgestellten Kinder waren nicht schulfähig und brauchten zunächst die Unterstützung einer Sozialpädagogin im Rahmen des Schulkindergartens.
1994/5
Gesundheitsamt (Jugendärztlicher Dienst), Jugendamt und Schulamt entwickeln gemeinsam mit dem Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung (FFZ)das Projekt „Ergänzende Förderung für auffällige Kinder in Höhenberg/Vingst/Ostheim“.
Zu den Treffen hinzu kamen LeiterInnen der Kindertagesstätten, der Schulen, Vertreter der christlichen Gemeinden, niedergelassene Kinderärzte und -ärztinnen.
Ziele waren:
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Der Austausch über Problemlagen der Kinder in Höhenberg/Vingst – insbesondere im Bereich von Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen.
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Der Austausch über bestehende Möglichkeiten von differenzierten Angeboten, z.B. im Bereich der Sprachförderung und der Bewegungsförderung.
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Der kurzfristige Aufbau von Fördermaßnahmen in den Kindertagesstätten
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Der langfristige Aufbau eines wohnortnahen Frühförderangebotes in Höhenberg/Vingst bzw. im Stadtbezirk Kalk.
1996
Hauptansatz war, ambulante Therapien direkt in dafür räumlich und organisatorisch geeigneten Kindertagesstätten durch das FFZ-Zweigstelle Kalk durchführen zu lassen.
Im vierten Quartal 1996 begannen die ersten Fördermaßnahmen.
1998-2007
Von zunächst 60 Kindern in 7 Kitas werden jetzt gleichzeitig mehr als 200 Kinder in 25 Kitas durch das FFZ betreut.
Hierdurch ist ein Netzwerk entstanden, das durch seine Kontinuität, Transparenz und Verfügbarkeit effizient, funktionsfähig und zuverlässig auf Veränderungen innerhalb des Sozialraums reagieren kann.